Worum es geht
Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist mehr als eine Linie auf der Verwaltungskarte. Zwischen Amper und Ammersee liegen 23 Städte und Gemeinden, deren Brauchtum, Vereinswesen und Landschaft eine eigene Sprache sprechen. Dieser Film hört zu, bevor er erzählt.
Über den Tagesverlauf folgen wir zwei Familien: einer städtisch geprägten Familie Sinner und einer ländlich verwurzelten Familie Weiß. Ihr Alltag wird zur erzählerischen Klammer für eine ruhige, dichte Reise durch die Themen, die den Landkreis tragen.
Ein dokumentarischer Kurzfilm im Stil eines visuellen Essays — präzise im Bild, zurückhaltend im Wort, klar in der Haltung.
Stationen einer Reise
Der Film bewegt sich zwischen Verwaltung und Landwirtschaft, Klinikum und Klosterhof, Schulalltag und Wertstoffhof, Gedenkstätte und Freizeitpark. Jede Station ist ein eigenes Bild, jede Bildkette ein eigener Gedanke.
- Landratsamt: Auftakt am Morgen, Begrüßung durch den Landrat, Drohnenanflug.
- ÖPNV & Mobilität: S-Bahn-Bahnsteig, Pendelbewegungen zwischen Stadt und Land.
- Schule & Bildung: Schulzentrum Tulpenfeld, der Stift gleitet über das Papier.
- Klinikum: Versorgung rund um die Uhr, akademisches Lehrkrankenhaus der LMU.
- Kloster Fürstenfeld: Kulturraum, Ankerpunkt, Glockenläuten.
- Felder & Jexhof: Landwirtschaft im Rhythmus der Natur, Vergangenheit als Spiegel.
- Gedenkstätte 1972: Stille Erinnerung, ein Stein, ein Klacken, Respekt.
- Wertstoffhof & GfA: Kreislaufwirtschaft als gesellschaftliches Prinzip.
- Freizeitpark Mammendorf: Wasser, Lachen, Begegnung der beiden Familien.
- FLEXlinie: Eine letzte, leise Pointe — Mobilität rund um die Uhr.
Die Stationen ergeben den Bogen. Was die Bilder erzählen, bleibt hier offen — sie sind dafür gemacht, gesehen zu werden.
Themenfelder
Acht Themen tragen den Film durch — sie sind nicht didaktisch gesetzt, sondern bilden sich aus den Bildern selbst heraus.
- Bildung: Räume für Lernen und Zukunft, Schulen im Landkreis.
- Gesundheit: Klinikum, Pflege, ärztliche Versorgung.
- Mobilität: S-Bahn, Bus, FLEXlinie — Verbindung zwischen Stadt und Land.
- Kultur: Kloster, Jexhof, Veranstaltungen im Jahreslauf.
- Natur: Landwirtschaft, Kreislehrgarten, Amperraum.
- Ehrenamt: Feuerwehren, BRK/THW/Malteser/Johanniter, Bürgerstiftung, Tafeln.
- Erinnerung: Gedenkstätte zum Olympia-Attentat 1972.
- Kreislaufwirtschaft: Wertstoffhof, GfA — was bleibt, wird neu.
Aus diesen Themen entsteht das Porträt eines Landkreises, der Tradition und Moderne in beweglichem Gleichgewicht hält.
Farbleitsystem
Eine bewusste filmische Entscheidung: Der Film arbeitet mit einem Farbleitsystem, das die Erzählebenen visuell trennt und zugleich verbindet.
- Lila: Übergeordnete, neutrale Bilder — das Landratsamt, die Off-Stimme.
- Orange: Städtisches Leben — Familie Sinner, Schule, Klinikum, Kultur.
- Grün: Ländliches Leben — Familie Weiß, Landwirtschaft, Natur.
- Blau: Begegnung — beide Familien gemeinsam, Freizeitpark, gemeinsame Erlebnisse.
Die Farben sind kein Effekt, sondern ein erzählerisches Werkzeug — sie ordnen, ohne zu trennen.
Produktionsstruktur
Aus jahreszeitlichen Gründen erfolgt die Umsetzung in zwei Phasen. Beide Phasen folgen derselben dramaturgischen Struktur — die zweite Phase ergänzt die Bildwelt, ohne erzählerische Elemente zu ersetzen.
- Phase A — Winterfassung: Wetterunabhängige, innenliegende oder wintertaugliche Motive. Ergibt einen geschlossenen, präsentationsfähigen Zwischenfilm für Delegationen und Veranstaltungen.
- Phase B — Sommerfassung: Jahreszeitlich gebundene Motive (Natur, Vegetation, Freizeit, Landwirtschaft). Integration in die bestehende Struktur, Endfassung.
Der detaillierte Drehlog mit Datum, Ort und Stand jeder Sitzung liegt im geschützten Bereich dieser Seite.
